USA 2015

 

Nach drei Jahren hatten wir beschlossen nochmals aufzubrechen in die USA. Google-Maps gespickt mit Nadeln ging die Reise los. Am Tag vor unserem Abflug versuchten wir noch so viel wie möglich in unseren Koffern zu verstauen. Rum räumen, raus räumen, doch wieder in den Koffer, nein besser ins Handgepäck. Oder doch lieber daheim lassen. Und die Mitbringsel durften nicht fehlen.

Als ich erzählt hab, dass mein Koffer gerade fast 28 Kilo wiegt, hat man mich mit großen Augen angeschaut. „Was nimmst du alles mit?“ „Ja gar nicht so viel“ war meine Antwort. Und eigentlich stimmte das auch. Stativ, Stativkopf, Schlafsack, Luftmatratze, Wanderstiefel, Winterjacke, Fleecejacke, Wanderhose, Thermowäsche, Mütze, Schal und Handschuhe. Nach langem hin und her mussten ein paar t-Shirts und ein paar Badutensilien weichen, die sind einfach überbewertet, Hab mich dann auf 24 Kilo eingependelt. 23 Kilo waren erlaubt. Gar nicht so schlecht, oder? 😉

Abflugtag der 3. Oktober Start 10 Uhr. Auf dem Weg zum Flughafen haben gleich mal noch ein Foto schießen lassen. Zwar eher ungewollt, aber passiert. 🙂

Ich weiß nicht mehr wie lange wir geflogen sind, es war eine Ewigkeit. In Denver gelandet ging’s erstmal ins Hotel. Schlafen, frühstücken und Auto abholen.

Die Zeit war knapp, 3 Wochen und am Ende ein bisschen mehr als 10.000 km. Selten waren wir in einem Hotel, das Zelt auf dem Dach, eine wunderbare Lösung für diesen Trip. Das Auto, ein Traum.

Und gelebt haben wir im Auto. Zeit zum Halten und gemütlich zu essen, kam eher selten in Frage. Deshalb haben wir auch von Sellerie und Frischkäse gelebt. Dazwischen als Abwechslung mal ein labberiges Nutellabrot. 😉

Doch dazwischen gab es dann doch auch mal eine köstliche Pizza und den ein oder anderen grandiosen Burger. Und natürlich durfte eines nicht fehlen: Pancakes zum Frühstück.

Auch das Tanken musste ratz fatz gehen. Noch kurz zur Toilette, oooohaa. 😉

Vieles hat nicht ganz gepasst. Das Laub war schon gefallen. Die Dürre des Sommers hat ihre Spuren hinterlassen. Straßen gesperrt, manches war nicht mehr erreichbar. Der Mond und die Gezeiten. Ein Monsun der uns folgte und so manche Straße in einen Fluss verwandelte. Hagelkörner, die ganz plötzlich auf uns einprasselten. Zum Abschied bekamen wir noch einen schönen Wintereinbruch. Spiegelglatte Straßen. Ungeschützte Serpentinen.

Ein kleines Abenteuer, seht selbst.

 

 

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